Porsche 914-6 Club e.V.

Typ 916

Nach den Werksferien 1970 wurde ein 914/6 zum Supersportwagen-Prototyp umgebaut. Ausgestattet mit vielen Rennsport-Teilen,wie Verbreiterungen,Sport-Fahrwerk, GfK-Teilen und einem 2.6-L-Motor, hätte er z.B.einen Dino 246 übertrumpft. Weitere Modifikationen waren u.a.ein zusätzlicher Frontölkühler,das stärkere Getriebe aus dem neuen 911,ein festes Stahldach zur Karosserie-Steifigkeit und eine gehobene Innenausstattung.
Der Wagen wurde im Februar 1971 an Ferdinand Piech ausgeliefert und bis 1974 auch von seiner Frau Corina mit Begeisterung gefahren.


Angesichts der positiven Resonanz wurden weitere 10 Karosserien bestellt und sollten in Kleinserie als Typ 916 mit 2.4-L-S Motor und verschiedenen Innenausstattungen aufgebaut werden.
Gleichzeitig wurde ein leistungsstarkes 2.6-L-Triebwerk mit 210 PS entwickelt,das bei einer Serienfertigung zum Einsatz hätte kommen sollen. ( Daraus entstand später der berühmte
2.7-RS-Motor.) Doch schon vor Fertigstellung des ersten 916ers wurde am 1.Okt.1971 das Projekt wieder aufgegeben und man zog sogar in Erwägung ,die 10 Chassis zu verschrotten.
Dann wurden diese Einzelstücke aber, ausgestattet mit einem 2.4-S-Motor, Anfang 1972 fertiggestellt und nur an Mitglieder der Porsche Familie und an ein paar bevorzugte Kunden abgegeben.

Die neun,noch heute existierenden 916er,sind Beleg für das Potenzial,das der 914/6 wirklich besaß.