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Wachau-Historic – Porsche Special 2013

Wir – das sind 19 Teams des Porsche Classic Club Austria - trafen uns am Samstag, dem 20. April pünktlich um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz des „Donauhofs“ im Emmersdorf, um in die Wertung der Wachau Historic 2013 mit dem Porsche-Special einzusteigen. Besonders freuten wir uns, dass Romed Baumann (Bronzemedailliengewinner von Schladming) in einem 964 Cabrio die Porsche - Special in angriff nahm. Nach Startnummern- und Roadbook-Ausgabe und der obligatorischen Fahrerbesprechung ging es zum Start.

Über die B3 erreichten wir die malerischen Donauuferorte der Wachau, wie Perlen an einer Schnur aufgereiht Richtung Donau abwärts. Wir passierten Dürnstein, ließen die Domäne Wachau links liegen und bewunderten die in Vollblüte stehenden Wachauer Marillenbäume. Alsbald verließen wir die B3 um auf wenig bekannten und frequentierten reizvollen Straßen kleine Orte zu durcheilen, bis wir auf dem Hauptplatz in St. Pölten den großen Preis von St. Pölten – eine von drei „Schlauchprüfungen“ an diesem Tag ausfuhren. Trotz kühlem Wetters war doch eine erkleckliche Zahl an Zusehern gekommen und Gott sei Dank blieb auch der ganze noch folgende Tag zwar bedeckt, aber trocken. Die TeilnehmerInnen des Hauptbewerbs hatten hingegen am Freitag mit heftigen Regenfällen zusätzlich zu ihren 14 zu absolvierenden Wertungen und Sonderprüfungen zu kämpfen.

Auch unsere Clubkollegen aus der Region SüdOst – Herbert und Elke Mairhofer mit ihrem 944 Baur Cabrio-Vorserienfahrzeug, Reinhold und Anita Prantl auf ihrem 964 turbo und Georg und Michaela Linhart auf 968 Cabrio hatten bei der Anreise am späten Freitagnachmittag zum Teil sintflutartige Regenfälle zu bestehen, belohnten sich jedoch mit einem köstlichen Abendessen im Hotel Wachau in Melk, das für seine Haubenküche bekannt ist.

Doch zurück zum Samstag: weiter ging es dann von St. Pölten Richtung Herzogenburg, wo uns vor der örtlichen Sparkasse die zweite Timingwertung erwartete und die Streckenführung uns mitten durch das wunderbare Stift Herzogenburg führte. Schließlich fanden sich alle Teilnehmer der Classic Trophy, der Weekend Trophy und des Porsche Special in Mautern beim Heurigen Schweighofer zur mittäglichen Rast für Mensch und Maschine ein. Rund 40 Minuten Zeit für jedes Team zur Stärkung von Leib und Seele und für kleine Reparaturen an den Fahrzeugen durch die die Rallye begleitende mobile Oldtimerklinik.

Genau nach Zeittafel wurde gestartet um über kleine hügelige Straßen und Wege einerseits die Schönheit der Natur andererseits die von Menschenhand geschaffenen Bauwerke und Kulturdenkmäler zu bewundern, durchquerten wir Langenlois und trafen uns auf der Terrasse des Clubhauses des Golfclub Atzenbruck, wo wir mit Erfrischungen und Schmankerln, untermalt mit Livemusik, erwartet wurden. Unmittelbar nach Abfahrt erfolgte eine weitere Schlauchprüfung und weiter ging die Fahrt laut Roadbook bis auf dem Rübenplatz von Langmannersdorf ein Slalom mit verbundenen Augen (!) und auf Zeit zu bewältigen war. Hier zeigte sich, wie gut Fahrer und Beifahrer eingespielt waren bzw. wie sehr die Fahrer bereit waren, den Angaben ihrer BeifahrerInnen blind zu vertrauen. Anschließend konnten wir uns noch einmal bei Kaffee und Kuchen stärken und machten uns auf den Weg zum Wachauring nach Melk, wo nur noch die Zielrampe zu erklimmen war, bevor wir in Fünferpulks zu jeweils drei Runden freien Fahrens auf den Ring durften.

Den Abschluss fand diese wieder hervorragend organisierte Rallye in Emmersdorf beim Donauhof, wo ein gemeinsames Abendessen die Siegerehrung umrahmte. Ein herzliches Dankeschön dem Organisationsteam – wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.

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