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...  zur verspäteten Saisoneröffnung der Region Südost.

Am Sonntag, dem 7. Juni war es nun endlich so weit. Unser Saisonstart konnte mit einer Kurzausfahrt begangen werden, natürlich aufgrund der Corona-Maßnahmen deutlich verspätet – dafür aber umso freudiger erwartet.

Wir trafen uns in Deutschlandsberg von wo wir über Freiland Richtung Hebalm aufbrachen. Kaum Verkehr und gutes Cabriowetter ermöglichten, die Kraft der Motoren und die Dynamik der Fahrwerke auszukosten und die Straßenführung durch die Natur zu genießen. Auf der Hebalm machten wir einen kurzen Fotostopp bevor es hinunter ging nach Kärnten. Bei Frantschach-St.Gertrud bogen wir aber schon wieder Richtung Steiermark ab und erklommen in zügiger Fahrt die Weinebene. Auch dort gab es eine kurze Rast, auch um unserem Special Guest – einem wunderschönen MB 280E der Baureihe W123 – eine kurze Verschnaufpause zu geben. Beachtlich, wie sich diese Familienlimousine der 70-er und 80-er Jahre auch heute noch bewegen lässt, ebenso beachtlich die Laufkultur des Reihensechszylinders…

Sodann ging es gemächlich zu einem kurzen Spaziergang zu einer kleinen Wallfahrtskirche in Hollenegg. Die Kirche bietet einen hervorragenden Rundumblick über die weststeirische Hügellandschaft und ist wohl einer der beliebtesten Aussichtspunkte des gesamten Schilcherlandes.

Die Wolfgangikirche wurde 1494 erbaut, später jedoch auf den heute noch bestehenden Chorbau reduziert, indem man den Fronbogen abmauerte. 
Im Kircheninneren befindet sich ein frühbarocker Hochaltaraufbau. Eine Wappenkartusche ist mit 1675 datiert, das Bild soll aus dem Jahr 1640 stammen. Auf seitlichen Konsolen sind die Statuen der Hl. Wolfgang und Urban angebracht.

Die Wolfgangikirche, wie sie im Volksmund genannt wird, erfreut sich auch bei Wallfahrern großer Beliebtheit. So gibt es im Jahrlauf mehrere Messfeiern der Pfarre Hollenegg, wobei der zweite Sonntag im Juli den Haupttermin darstellt. Bei dieser Gelegenheit kommen Wallfahrer zu Fuß aus der näheren und weiteren Umgebung zur kleinen Kirche am Berg. Seit der Schlägerung des Waldes rund um die Kirche ist sie zu einem, nahezu aus dem gesamten Bezirk Deutschlandsberg sichtbaren Symbol des christlichen Glaubens geworden.

Wir fuhren weiter nach Eibiswald, wo wir in der Laube der Wein- Genusswelt Garber Tische reserviert hatten (ganz korrekt im Sinne der Coronabekämpfung) und den Nachmittag bei den gereichten Köstlichkeiten aus eigener Produktion ausklingen ließen.

Besonderer Dank gilt Ernst Kern, der die Ausfahrt angestoßen und organisiert hat.

(Fotos: PCCA 2020)

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