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200 Porsche Clubpräsidenten und Clubvertreter folgten im Dezember 2019 der Einladung des Porsche Community Managements an die Algarve. Die österreichischen Clubs waren mit neun Clubpräsidenten und Vorstandsmitgliedern vertreten und nahmen die komplizierte Anreise in den Süden Portugals in Angriff. Portimao und das „Autodromo Internacional do Algarve“, Stützpunkt der Porsche Experience Track Tour, waren die Veranstaltungsorte des 17. Internationalen Porsche Club Präsidententreffens.
Zwei spannende und erlebnisreiche Tage hielten die Teilnehmer in Atem: Club-Workshops, Technik-Workshops, Runden auf der Rennstrecke und zwei Roadtouren jeweils mit dem Porsche Taycan und Porsche GT 3 RS Modellen bestimmten den abwechslungsreichen Programmablauf. Im Fokus dabei: der Porsche Taycan, der erste vollelektrische Sportwagen der Marke Porsche, denn natürlich sollte die neue, vollelektrische Modellreihe auch den Porsche Clubs in einer intensiven Form nähergebracht werden. Die Clubpräsidenten sollten die Gelegenheit haben, den Porsche Taycan als Erste zu fahren, um zu zeigen, worum es beim Gesamtkonzept des Taycan geht.

Portimao bot dafür beste Voraussetzungen. Porsche hat die Rennstrecke für die Porsche Track Tour drei Wochen gemietet. 170 Fahrzeuge sind hier stationiert, darunter 50 Taycans und 50 GT3 RS. Der Taycan wird über eigene mobile Ladestationen versorgt, wo der Strom mithilfe der Solaranlage an der Rennstrecke erzeugt wird.

So weit, so toll und schwer beeindruckend: Es war schon ein besonderes Erlebnis, dieses schwere Fahrzeug im Racemodus über die Rennstrecke zu bewegen. Der Energieverbrauch war in diesem Modus enorm - so reichte die Batterie für ziemlich genau 100 (!) Kilometer. Dass es auch anders und sehr sparsam geht, zeigte uns die Roadtour mit dem Taycan an die Südspitze der Algarveküste.

Ließ sich die Porsche Club Community elektrisieren? Sandra Siegloch, Leiterin des Porsche Community Management, sah nur lächelnde und zufriedene Clubmitglieder: „Es ist einfach toll, wie die Porsche Clubs für unsere Marke brennen. Eine solch einzigartige Community gibt es bei keinem anderen Hersteller in der Automobilbranche. Sie leben Porsche durch und durch, sie sind die besten und treuesten Markenbotschafter und loyale Freunde unserer Marke und unserer Fahrzeuge. Darauf sind wir sind sehr stolz.“

Aber da waren noch andere Fahrmöglichkeiten, die sich vor uns auftaten: „Der Gerät“, wie ein gewisser Mathias Malmedie immer sagt, wenn er vom 911 GT 3 RS spricht, stand in schier unendlichen Mengen bereit, um von uns artgerecht bewegt zu werden. In kleinen Gruppen von fünf Fahrzeugen und in schneller Fahrt, mit einem der Porsche Jungs von der Rennsportschule vorneweg, zogen wir unsere Runden über die Rennstrecke. Liebe Leute, das war für uns wirklich ein Höhepunkt des schnellen Porschefahrens. Wir sind Porsche dankbar, dass in Stuttgart solche richtig guten Teile gebaut werden. Und dass wir Clubvertreter im Hause Porsche so viel Vertrauensvorschuss genießen, um hier ohne irgendwelche besonderen Einschränkungen in voller Fahrt die eigenen Grenzen auf der Rennstrecke ausloten zu können. Die Grenzen des Porsche GT 3 RS sind ohnehin auf einem vollkommen anderen Niveau, wie wir bei den Hot Laps auf dem Beifahrersitz bei den aktiven Rennfahrern erleben durften.

Interessant und belebend waren die Begegnungen mit den Porsche Freunden aus der internationalen Club Szene. Zum Beispiel mit den Vertretern der chinesischen Porsche Clubs oder der Erfahrungsaustausch mit dem Porsche Club of America. Hoch motiviert mit tollen Porsche Erlebnissen und voller Ideen für neue Aktivitäten in den Porsche Clubs ging es für unsere kleine Gruppe zurück nach Österreich.

Text: Karl Steiner, Bilder: Porsche AG sowie Karl Steiner

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