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50 Jahre Targa – ein Fest für alle Sinne.

Chiffonweiß, Kaschmirbeige, Ozeanblau, Preußischblau, Diamantblau, Irisblau, Burgunderrot, Granatrot, Rubinrot, Bahamagelb, Mintgrün, Türkis, Silber, Blutorange, Indischrot, Gold und Schwarz*

Die Elfer strahlten mit den prächtigen Farben des Blüten- und Blumenmeer auf der Insel Mainau buchstäblich um die Wette. Ein einziges Fest für die Augen! Wir Mädels haben das „Farbduell“ mit unseren abendlichen Roben gleich zweimal verloren – die Farbvielfalt der Elfer und er Insel war  nicht  zu toppen – selbst, wenn wir die Farben von  Nagellack, Lippenstift und Dessous mitgezählt haben.  Wir haben gern‘ verloren, oder! Dem Sehsinn aller Festgäste war damit mehr als genüge getan.

Der Hörsinn. Wir hören sie – schon von weitem. Ein Konzert aus 50 Targamotoren auf einem Parkplatz. Jedes Modell mit eigener Tonart und -farbe.  Das unterschwellige Blubbern der 3.2er, das temperamentvolle Kreischen der  2.2er, das sonore Krächzen  der 2.7er  und das tiefgründige Bellender 3.6er. Die perfekten Harmonien für jeden Porschebegeisterten.    

Der Geruchssinn. Wie riecht ein Targa? Ich glaube, ich würde jeden Elferfahrer  beim (Auto-)Fremdgehen erwischen. Die alten Elfer haben einen ganz speziellen und erlesenen Geruch (probiert es  aus – es stimmt). Die Patina der Innenausstattung und der herbe männliche Duft von laufenden 911-Motoren… Außer Konkurrenz waren jedoch die Düfte der Blütenpracht der Insel Mainau: Wild- und Strauchrosen, Hortensien, Hibiskus,  Lavendel  und viele viele mehr, dufteten buchstäblich um die Wette. Gepaart mit Seeluft und –duft der perfekte „Olfaktor-Aperitif“ für das abendliche Galadiner. 

Der Geschmacksinn. Schlemmen auf hohem Niveau war das Motto für den abendlichen Ausklang im Restaurant Schwedenschenke. Die pfiffigen Kreationen der Mainau-Köche entlockten unseren Elfergourmets viel Anerkennung.

Der Tastsinn.  Der kam – das muss ich  ehrlicherweise zugeben – bei diesem Fest etwas kurz. Allerdings habe ich so manchen stolzen Targabesitzer dabei erwischt, wie er liebevoll die Rundungen seines Autos gestreichelt hat. Was  aus weiblicher Perspektive  – zumindest bei mir und beim eigenen Mann – leichte Eifersuchtsansätze erkennen lässt (smile).

Rückblickend betrachtet war „50 Jahre Targa“ wirklich das Fest für alle Sinne. Gäbe es einen Sinn für „den perfekten Tag“ -  er hätte sich mit Sicherheit angesprochen gefühlt.

*: ein Paar Farben wurden ein Opfer des Redigierens

® Annette Hidasi

Ein Seitenbericht zur  „Kleinen Geburtstagsfeier 50 Jahre Targa“

Es muss mal wieder eine Geschichte erzählt werden, und zwar aus dem Umfeld der „50 Jahre Targa“. Von der Feier selbst mögen jedoch andere Bericht erstatten (siehe oben).
Hier soll es um einen SC-Oldie gehen, der den Teilnehmern der Schwarzwald-Tour 2014 noch in ambivalenter  Erinnerung sein mag.
Also zum Thema: Eine Mail des Präse „…benötigen wir noch die Farbe Deines Targa´s, damit Du auch eventuell dabei sein kannst..“
Verstanden hat der Schreiber: ..“wir benötigen Dein Auto…“. Er liest es so (wie immer oberflächlich), fällt seiner eigenen Frau tränenüberströmt vor Freude um ihren Hals.
Tage später die nächste Mail: ..“leider viel (mit V!!!) das Los (?) nicht auf Dich, so parkst Du vor der Schwedenschenke“.

Der Schreiber zutiefst erschüttert, berichtet es wieder der eigenen Frau.

Und dann das: Das ist doch völlig klar. So ein Auto, ungepflegt, mit ausgelatschten Seitentaschen wie bei Armsünderleins, ungeputzten aber verschrammten Felgen, einem ekelig zugeschmierten  Filterkastenunterteil, ein völlig unnützes Radio anstatt einem respekteinflößendem  Rallye-Equipment , ein vermanscht angepinselter Überholbügel, unter dem alles runterhängt wie bei mei´m  Ma- REZENSIERT -. Und dann am allerschlimmsten: Keine Domstrebe!
Wir sind trotzdem zur Mainau gefahren, haben die ereignisreichen Tage mit unserem ungeschminkten Oldie ohne Zwischenfälle erlebt und die super organisierte Samstagsausfahrt im Allgäu genossen. Nun freuen wir uns auf die Odenwald-Tour im September.

® S.H.

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