Skip to main content

Bericht Bremen Classic

Man muss schon etwas Besonderes vorhaben, um an einem Samstagmorgen um 05:30 Uhr aufzustehen, aber so war es ja auch: Ein Besuch der Bremen Classic Messe stand an und wir wollten pünktlich zur Eröffnung vor der Tür stehen.

Nach einer kurzweiligen Anreise hatten wir sogar noch Zeit, ein kleines Frühstück zu uns zu nehmen, denn wir hatten einen Fahrer mit schwerem Fuß in unseren Reihen. Die Strecke vom Elbtunnel bis zum Bremer Kreuz in unter 30 Minuten fahre ich auch nicht alle Tage.

So konnten wir uns gut gestärkt ins Getümmel stürzen, die Messe war schon zur Eröffnung sehr gut besucht. Aber schon nach kurzer Zeit mussten wir feststellen, dass zwischen dem angebotenen Blech und den dafür aufgerufenen Preisen eine noch größere Diskrepanz als bisher schon vorhanden aufgerufen wurde. Und zwar nicht nur für die bereits bekannten Marken und Modelle, sondern nun auch für Kabinenroller und Kleinstfahrzeuge. Dieses Phänomen scheint eine eigene Dynamik entwickelt zu haben…

Nach ca. 2 Stunden Rundgang und zunehmend schlechter werdender Luft mit steigenden Menschenmassen trafen wir einige Freunde und Bekannte zum kleinen Plausch. Auch hier war die Meinung einstimmig; gucken ja, aber kaufen kann man hier nichts.

Überhaupt war das angebotene Sortiment nicht mit besonderen Highlights versehen, so dass wir beschlossen, die privat angebotenen Fahrzeuge im Parkhaus zu inspizieren. Hier war erstmal Geduld angesagt, denn eine riesige Menschenschlange wartete auf den Zugang zum Parkhaus. Dort angekommen, bot sich uns dasselbe Bild: Ambitionierte Preise und nur wenig gutes Material…

Da nun auch schon 5 Stunden auf der Messe vergangen waren und sich so allmählich der Hunger einstellte, beschlossen wir, den Messebesuch mit einem kleinen Imbiss ausklingen zu lassen. Hierfür wurde ein nettes Restaurant am Weserufer ausgewählt, bei dem wir ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vorfanden; ganz anders wie bei der zuvor besuchten Messe.

Und so machten wir uns gut gestärkt auf die Heimreise, die ebenfalls fast wie im Flug verlief.

Ich glaube, unser Fahrer hatte den eigenen Ansporn, seine schon hervorragende Zeit der Hinreise noch zu unterbieten. Aber trotzdem nochmals herzlichen Dank für den sicheren und schnellen Transport an alle Fahrer…

 

Und so ging ein schöner und ereignisreicher Tag langsam zu Ende, von dem wir einhellig der Meinung waren, dass man die Bremen Classic besuchen kann, aber nichts versäumt hat, wenn man es nicht tut, außer einen schönen Tag mit netten Menschen in lustiger Runde.

Für Alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es in der Bildergalerie ein paar Impressionen…

 

Text: Stefan Künzel

Bilder: M. Romann

2017