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Der Nienstädter Motorsportler Florian Fricke wurde am vergangenen Wochenende kurzfristig in das Team von Jürgen Alzen Motorsport aus Betzdorf berufen.

Fricke soll das Team um Teamchef Jürgen Alzen sowie die beiden Fahrern Christian Menzel und Dominik Schwager als 4. Kraft verstärken.

Fricke der sonst in der BF- Goodrich Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring einen Porsche GT3 CUP pilotiert und konstant gute Resultate ablieferte soll nun den mit etwa 470 PS starken 4,0l Porsche mit der Startnummer # 6 fahren.

Für Florian Fricke kam diese Verpflichtung überraschend: „ Jürgen Alzen rief mich in der letzten Woche an und fragte ob ich sein Team verstärken möchte.... Da habe ich natürlich nicht lange überlegt und gleich zugestimmt. Für mich ist es eine große Anerkennung dieses Top- Auto zu fahren und wenn alles gut läuft, sind wir mit Sicherheit ganz weit vorne zu finden.“

Das traditionelle Rennen findet in diesem Jahr zum 37. Mal statt und begeistert jeher mehr als 200.000 Zuschauer an der Strecke und weit mehr zuhause an den Fernsehgeräten.

Weiter sagte Fricke, das er sich natürlich sehr freuen würden, wenn ihm viele Fans am 23. und 24.Mai 2009 an der Rennstrecke oder live im DSF die Daumen drücken würden.

Nach guter Platzierung leider vorzeitiges Ende für Florian Fricke beim 24H Rennen am Nürburgring

Am Himmelfahrtstag startete das 24H Rennen mit dem 1. Zeittraining am Nürburgring erwartungsgemäß gut für das Team von Jürgen Alzen Motorsport aus Betzdorf, mit dem 13. Gesamtrang im Regentraining.

Am Freitag erwischte dann Christian Menzel eine einigermaßen freie Runde und stellte den Porsche GT3 mit der Startnummer 6 auf die 9. Startposition.

Nach dem Start am Sonnabend und den anfänglichen Turbolenzen setzte sich das Team bestehend aus Teamchef Jürgen Alzen, Florian Fricke, Christian Menzel und Dominik Schwager auf dem 6. Rang fest.

Florian Fricke berichtete nach seinem ersten Renn-Turn: „Wir haben eine gute Abstimmung gefunden und kommen gut durch den Verkehr. Es ist allerdings bei diesen Wetterbedingungen mit ca. 70° Celsius extrem warm im Auto.“

Auf Platz 6 liegend ging es in die Nacht bis es zweimal Probleme mit dem Gaszug gab. Das Team verlor ca. 30 Minuten und fiel auf Platz 15. von 180 gestarteten Fahrzeugen zurück.Team Manager Gerald Schalk gab eine neue Taktik bekannt. Nach der anfänglich passiven Strategie sollte nun das Tempo etwas erhöht werden. Am Sonntagmorgen um 7:50 übergab Florian Fricke das Auto an Jürgen Alzen auf Platz 12 liegend. Zu diesem Zeitpunkt war alles in Ordnung und es gab, abgesehen von den nächtlichen Problemen, keinen Grund zur Besorgnis.

Doch dann kam die niederschmetternde Nachricht des Teammanagers Gerald Schalk. Im Streckenabschnitt Breidscheid/ Exmühle stehe das Fahrzeug mit technischen Problemen, der Motor habe den Dienst eingestellt. Somit war das Unternehmen 24h Rennen vorzeitig beendet und das Team und die Fahrer traten schwer enttäuscht den Heimweg an. Florian Fricke sagte hinterher, das dass Team mit seiner Leistung sehr zufrieden gewesen sei. Man hatte über lange Zeit den 6. Platz behauptet, in Anbetracht dessen, das alleine 4 Werks- Audi R8 LMS dabei waren, ein super Ergebnis. Und wenn das Wörtchen wenn nicht wär....

Nun ist der Focus auf das nächste BF- Goodrich Langstrecken Rennen am 13.06.2009 gerichtet, wo er wieder „angreifen“ möchte.

Sebastian Fricke