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Der Porsche Sports Cup machte am 12./13. Sept. Station im belgischen Spa-Francorchamps.

Der vorletzte Lauf des Jahres führte die Piloten des Porsche Sports Cup auf die wohl spektakulärste Strecke des Jahres. Mit der Ardennen-Achterbahn in Spa-Francorchamps erwartete die 19 Teilnehmer vom PC Osnabrück eine Strecke, die auch als die „kleine Nordschleife“ weltberühmt ist. Bei optimalen Witterungsbedingungen gab es auf dem sieben Kilometer langen Kurs packende Wettbewerbe im Zeichen der Marke Porsche.

Porsche Sports Cup: Saisonsiege acht und neun für Mike Essmann

Nach sensationeller Quali-Bestzeit machte Mike Essmann in beiden Rennen den Sieg perfekt. Der amtierende Champion gewann das erste Rennen trotz Getriebeproblemen ( kein 3. Gang mehr ), die ihn in der Anfangsphase auf die neunte Position zurück warfen. Nach harter Arbeit in einer sehenswerten Aufholjagd gelang es ihm den Clubkollegen Heino Bröer und Joachim Geyer auf die Plätze zu verweisen. Die Clubkollegen Jens Kempe und Marc Keilwerth liefen nach ebenfalls starkem Rennen auf den Plätzen vier und fünf ein. Ein super aufgelegter Sascha Witt im 997 GT3 RS platzierte sich als Siebter und Klassensieger vor Jürgen Marschlich, der sensationell gestartet war, aber wegen „angeblichen Frühstarts“ eine Boxen-Durchfahrtstrafe kassierte, sich dann als Elfter wieder einreihte um sich schließlich mit Rang acht begnügen musste. Rudolf Schulte im 991 GT3 vervollständigte mit Rang elf die Osnabrücker Dominanz im Sports Cup. Dirk Stegmann musste sich leider von Eisenmann geschlagen geben, hat aber noch immer gute Chancen auf den Klassensieg. Sensationell gut, im unterlegenen 996 GT3 Cup unterwegs, läuft Günter Leesberg vor seinem Konkurrenten auf den Klassensieg auf Platz 16 ein.

Der Sonntag zeigte ein ähnliches Bild, nur noch stärkere Dominanz der „Osnabrücker“. Das Startduell mit Mike Essmann gewinnt dieses Mal Heino Bröer, muss sich dann jedoch mit stark abbauenden Reifen nach sehenswertem Kampf mit Joachim Geyer mit Rang drei zufrieden geben. Dahinter auf den Plätzen vier bis sechs Jens Kempe, Marc Keilwerth und Sascha Witt. Jürgen Marschlich wieder auf Position acht vor Rudolf Schulte auf der Zehn. Dirk Stegmann findet kein Mittel gegen Eisenmann und belegt wieder Rang vierzehn. Volker Leesberg, der in diesem Rennen das Auto von Günter übernommen hatte, kämpft mit stumpfen Waffen, fährt aber tapfer zu Ende.

In der Meisterschaft baute Mike Essmann seine Tabellenführung aus, er liegt nun mit 16,4 Punkten vor seinem Clubkollegen Jens Kempe, der 165,6 Zähler auf seinem Konto hat. Dirk Stegmann ist Vierter mit überschaubaren 8 Punkten hinter seinem Konkurrenten, die Chance auf P3 lebt. Dahinter Heino Bröer und Sascha Witt auf den Plätze fünf und sechs, wobei anzumerken ist, dass beide durch unverschuldete Ausfälle jeweils zwei „Nuller“ zu verbuchen hatten.

PZ-Trophy: Champion Dr. Rocco Herz schlägt zurück

Bereits am Samstag kam es um den Tagessieg zu einem echten Krimi. In der PZ-Trophy sind zwei Trainingssitzungen und zwei Gleichmäßigkeitsprüfungen zu absolvieren. Jede Zehntelsekunde Abweichung wird mit einem Strafpunkt bewertet. Die Punkte aller Wertungsrunden werden addiert. Die Clubkollegen Sabine Böcker-Schulte und Hubertus Vallendar waren nach dem Wertungslauf über den Sieben-Kilometer-Kurs punktgleich. Der Tagessieg ging jedoch an die schnelle Dame, die ihre erste Null-Abweichung von der Richtzeit früher erreichte als Tabellenführer Hubertus. Platz drei ging an den wieder souverän fahrenden Dr. Herz vor Hero Schwarze auf Rang fünf, der zwar eine schnelle Richtzeit markierte, aber nicht zielgenau die Linie überquerte. Ebenfalls in den Top-Ten die Clubkollegen Stefan Maringer auf Position sechs und Michael Starke auf der Acht. Carsten Clauder und Dr. Werner Meyer komplettierten das Osnabrücker Team, verfehlten zwar die Pokalränge, hatten aber enorm viel Spaß.

Am Sonntag mussten die „Osnabrücker“ die ersten beiden Plätze auf dem Treppchen leider der Konkurrenz überlassen, lediglich Rocco bestätigte seine gute Leistung vom Samstag und übernimmt mit Platz drei wieder die Tabellenführung von Hubertus Vallendar, der sich für Platz fünfzehn nur sechs Punkte gutschreiben konnte. Hero Schwarze lief wie am Vortag auf Rang fünf ein, setzt noch einmal eine schnellere Richtzeit, muss sich aber aus den Titelkampf und wohl auch von Platz drei verabschieden, da sein direkter Kontrahent die Wertung gewann und dafür 25 Punkte kassierte. Carsten Clauder verfehlte mit Position elf die „Top Ten“ nur knapp. Für die Siegerin vom Samstag, Sabine Böcker-Schulte lief es mit Platz zwölf ebenso wenig rund wie bei Michael Starke, Stefan Maringer und Dr. Werner Meyer die auf den Plätzen einliefen.

Dr. Herz eroberte sich mit 196 Punkten die Tabellenführung von Hubertus Vallendar zurück, der jetzt mit 187 Punkten auf Platz zwei liegt, gefolgt von Olaf Baunack ( PC Kirchen-Hausen ) mit 181 Punkten. Hero Schwarze wird mit z.Z. 161 Punkten beim nächsten Lauf in Hockenheim noch einmal alles geben, um evtl. P3 zu erreichen.

Porsche Sports Cup Endurance

Die Clubkollegen Arkin Aka und Andreas M. Liehm dominieren die Langstrecke.

Zum Abschluss des Sports Cup Wochenendes sahen die Zuschauer ein tolles Rennen. Den spektakulären Marathon mit Fahrerwechseln und Tankstopp gewannen nach zwei Stunden Jürgen Häring / Arkin Aka im 997 GT3 R von Attempto Racing powered by Häring. Den Doppelsieg für den Rennstall aus Hannover machten die superstark fahrenden Teamkollegen Andreas M. Liehm / Sven Heyrowski ebenfalls im 997 GT3 R perfekt. „Wir hatten schon im Training eine tolle Performance und alles wurde auf das Rennen ausgerichtet. Es war ein überlegtes Rennen, Podium inklusive, leider haben wir Platz eins beim Boxenstopp verspielt, trotzdem Klasse“, sagte Liehm.

Mit dem vierten Sieg in Folge unterstrich das schnelle Duo Häring/ Aka seine Titelambitionen und reist nun als Tabellenführer zum Finale nach Hockenheim. „ Ich hoffe nun, dass wir beim Finale in Hockenheim den Titel gebührend feiern können“, so Arkin Aka.