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Der Porsche Sports Cup feierte in Hockenheim ein großartiges Saisonfinale mit prall gefüllten Starterfeldern und mehr als 220 Teilnehmern, darunter 19 Starter vom PC Osnabrück. Auf dem Traditionskurs in Baden-Württemberg sahen die zahlreichen Besucher und Gäste der Porsche Zentren, Serienpartner und Teams packenden Motorsport und spannende Kämpfe in den sechs Rennserien und Fahrevents. Dabei fielen die Entscheidungen im Kampf um die Titel in den verschiedenen Wertungen jeweils erst am Sonntag.

Porsche Sports Cup
Zwei glänzende Siege konnte bei seinem Gaststart der Sports Cup Meister des Jahres 2017 Rudolf Schulte (991 GT3 RS) beim Saisonfinale feiern. Clubkollege Franz-Günter Leesberg (991 GT3) sicherte sich mit den Podiumsplätzen 2 und 3 die Vizemeisterschaft im Porsche Sports Cup, sowie die Meisterschaft in der Klasse 4e. Bereits im 1. Rennen wurde Carsten Clauder in einen heftigen Startunfall verwickelt, bei starker Kaltverformung des 991 GT3 musste auf einen Start beim Sonntagsrennen verzichten werden. Das gute Punktepolster aus den vorherigen Rennläufen reichte jedoch, um den 3. Platz in der Meisterschaft der Klasse 4g zu sichern. In der Cayman GT4 Klasse fuhr Saverino Grieco in beiden Rennen einen starken zweiten Platz heraus, somit war der Titel in der GT4 Klasse und Rang 4 in der Meisterschaft eingefahren. Die sauber herausgefahrenen Plätze 3 und 4 sicherten Kai Kosar den dritten Rang in der Klasse 2e.

Porsche Sports Cup Endurance
Traditionell steht zum Abschluss des Rennwochenendes des Porsche Sports Cup Endurance mit zwei separaten Läufen über jeweils 50 Minuten auf dem Programm. Sie werden von einer 25-minütigen Boxenstopp-Pause für Reifenwechsel, Tankstopp und eventuellem Fahrerwechsel unterbrochen. In jedem der beiden Rennen gibt es ein zehnminütiges Zeitfenster, in dem das Fahrzeug zum Fahrerwechsel an die Box muss. Beim großen Saisonfinale mit 40 Startartern waren vier Fahrerpaarungen mit Osnabrücker Beteiligung dabei. Attempto Teamchef Arkin Aka und Mike Hansch mussten im Rennen leider nach 16 Runden ihren 991 GT3 R mit technischen Problemen abstellen, entschädigten sich aber im Sonntagsrennen mit dem 4. Gesamtplatz und einem Klassensieg. Die Fahrerpaarung Jens Kempe / Peter Mamerow (991 GT3 Cup) erreichte nach tadellosen Fahrten in beiden Rennen einen beachtenswerten 13. Gesamtrang und den 2. Platz in der Klasse 5e. Bernd Kleinbach, der gemeinsam mit Parhofer einen 991 GT3 R pilotierte feierte an beiden Tagen den zweiten Platz in der Klasse 7f. Erstmalig teilten sich das Team Holger Harmsen / Alex Aka (991 GT3 Cup) die Lenkradarbeit, kämpften sich erfolgreich in der stark besetzten Klasse 5e auf einen 5. und 6. Platz.

Porsche Super Sports Cup
Für die Osnabrücker gingen die Piloten Essmann, Kempe, Kleinbach und Harmsen im Super Sports Cup an den Start. Im 991 GT3 R sichert sich Bernd Kleinbach in beiden Rennen den 1. Platz in der Klasse 7f, Jens Kempe fährt am Samstag als Dritter in seiner Klasse aufs Podium, technische Problem verhindern leider am Sonntag einen weiteren Start, trotzdem reicht es in der Meisterschaft für den 4. Platz. Beim Samstagsrennen folgt Holger Harmsen im 991 GT3 Cup Jens Kempe und wird auf dem 4. Platz abgewinkt. Mike Essmann (991 GT3 Cup Team APC) erfährt beim letzten Porsche Weekend 2018 einen 7. und 8. Gesamtplatz, in der Klassenwertung bedeutet das einen 5. Platz.

PZ Trophy
Die erste Wertungsprüfung schließt Tabellenführer Dr. Rocco Herz mit dem 4. Platz ab, im zweiten Wertungslauf sichert er sich Platz 2, damit sichert sich der Pilot aus dem Team Stegmann Motorsport nach 2013 und 2014 zum 3. Mal den Titel in der PZ-Trophy. Volker Leesberg beendete die Saison mit zwei 7. Plätzen, während Stefan Maringer die Top Ten am Samstag um einen Platz verfehlt. Stefan Essman, Rupprecht Semrau und Hero Schwarze haben wahrscheinlich den eigentlichen Sinn der Gleichmäßigkeitswertung noch immer nicht verstanden, hatten aber jede Menge Fahrspaß, landeten jedoch zwangsläufig auf den hinteren Plätzen.

Drivers Cup
Zum Saisonabschluss war Alex Heger (996 Carrera) als Einzelkämpfer für den PC Osnabrück am Start, ein respektabler 4. Platz mit nur 94 Strafpunkten war sein verdienter Lohn!