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Sonntag, 27. September 2015, 8:00 - Samstag, 10. Oktober 2015, 19:00

Sizilien

Wir sind auf den Spuren der legenderen Targa Florio von 1974 und feiern 50 Jahre Targa!

Die Streckenvariante der Grande Madonie mit ihren ursprünglichen 148 km könnte man fast mit einer Insel-Rundfahrt vergleichen – wenn eine solche 1000 km lange Sizilien-Tour nicht tatsächlich von 1912 bis 1914 und 1948 bis 1950 auf dem Programm gestanden hätte. Ab 1919 wurde auf 108 km verkürzt, ab 1932 nochmals auf 72 Km.

Die klassische Runde der Piccola Madonie führte im Gegenuhrzeigersinn vom Startplatz durch Cerda im Westen, vorbei am 500 Meter hoch gelegenen Caltavuturo im Süden hinab ins Tal, in dem heute eine Autobahn verläuft, über 600 Meter hoch gelegene Bergstraßen, in einer Spitzkehre durch Collesano im Osten, hinab nach Campofelice di Roccella, von wo die Wagen auf der Buonfornello-Geraden am Meer entlang jagten, die mit über sechs Kilometer länger war als die Hunaudieres-Gerade in Le Mans. Diese Runde hatte noch 72 km und wurde meist zehn mal absolviert, wobei die Fahrzeuge einzeln im 20-Sekunden-Takt gestartet wurden, denn Überholmanöver sind auf der engen Strecke schwierig, und ein Start im Pulk undenkbar.

Die Schnellsten brauchten weniger als 40 Minuten für die Rundfahrt. Helmut Marko stellte 1972 im Alfa Romeo den Rundenrekord im Rennen mit 33:41 min bzw. einem Schnitt von 128,253 km/h auf. Der Allerschnellste im Training war Leo Kinnunen schon 1970 im Porsche 908/3 mit einem Schnitt von 128,571 km/h bzw. 33:36 min. Dabei ist zu beachten, dass schon vorher im Straßenverkehr geübt wurde, um sich die Abfolge der etwa 900 Kurven einprägen zu können. Dazu wurden Rennwagen mit Straßenzulassungen versehen, selbst die Porsche 908 hatten ein Stuttgarter Nummernschild am Heck. 

Aufgrund der Erfolge auf dieser winkligen Strecke, die den zunächst hubraumschwachen Wagen 1956 erstmals einen sensationellen Gesamtsieg in einem wichtigen WM-Rennen bescherte, benannte Porsche eine offene Version des 911 und 912 als „Targa“. Unter sinnreicher Verwendung des Begriffes, der Schild bedeutet, nannte man das Cabriolet mit breitem Überrollbügel so. Die Bezeichnung wurde in Analogie zu der Bezeichnung der Rennversionen einiger Porsche-Modelle übernommen, die als Carrera (spanisch für Rennen) nach der Carrera Panamericana benannt wurden.

Die 72 km lange Runde gehörte zum härtesten, was eine Strecke einem Rennfahrer abverlangen konnte. „Und du bist nie sicher, ob nicht hinter der nächsten Kurve trotzdem ein Eselskarren die Strasse versperrt, wenn du voll am Limit unterwegs bist“, schilderte seinerzeit Jo Siffert die Risiken. 

12 Fahrzeuge gehen auf die Reise.....Anreise auf eigener Achse über die schöne SS1 und dann mit der Fähre nach Palermo.....
 

27. September über die Schweiz A13 Heidiland - Genua - Moneglia (Übernachtung)

28. September SS1 Porto Santo Stefano (Besichtigung Sattler Werkstatt) - Civitavecchia -(Fähre) - Palermo - Hotel Ankunft...... usw.

29. September bis 9. Oktober viel Spass beim Fahren, erkunden und shoppen

10. Oktober Palermo Fähre - Genua
11. Oktober weiter Heim....

Leider schon AUSGEBUCHT ;-(

 

 

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